Warum Murmelbahnen, Arduino und Roboter genau das Richtige für den Durchbruch sind...

Kathrin Scholz

5 Tage in der Woche heißt es Projekte besprechen, Aufgaben verteilen, umsetzen, eruieren, besprechen, verteilen, umsetzen, eruieren... Und immer wieder fängt der Zyklus wieder von vorne an. Unsere Routine – und die ist auch gut so. Doch ein bisschen Durchbruch schadet auch nie, oder? Und so entstand die Idee, einen ganzen Tag gelernte Denkmuster zu vernachlässigen und Neues auszuprobieren.

Wir innovieren :)

Nun war jeder gefragt: Was wolltest du schon immer einmal ausprobieren? An welchen Themen hast du Spaß? Und, wie können wir das kombinieren?

Zwischen Roboterparcours, Spieleprogrammierung und Fotokurs ist uns die Entscheidung schwer gefallen. Doch unser Team war sich einig: wir schaffen es, das zu kombinieren!

Dank der Vorbereitung und des Vorwissens von Alex und Olaf hatten wir eine gute Basis im Bereich Roboter, Programmierung derer sowie analoger Fotografiekenntnisse.

Alle Teammitglieder fühlten sich verantwortlich und organisierten einen Teil: neben 4 Heißklebepistolen, Roboterbausätzen, Stoffresten und Lichterketten war auch „Barbie“ mit an Bord.

Gemeinsam an einem Strang ziehen

Endlich war es soweit: Unser Innovationstag begann mit einem ausgiebigen gemeinsamen Frühstück. Ein guter Einstieg für einen Tag, der den Alltag durchbrechen sollte. Gemeinsam schmiedeten wir Pläne, welches Tagesziel wir erreichen wollten und überlegten, was dafür getan werden musste. Danach hieß es dann: an die Heißklebepistolen, fertig, los!

In Kleingruppen stürzten wir uns dann auf die Bereiche Parcours, Fotografie und Roboterbau.

Im Bauen von Robotern konnten sich Christina und Tobias austesten. Während Christina einen analog-mechanischen Roboter bastelte, konnte Tobias sein Roboterset auspacken und zusammenbauen. Verfeinert durch Kronkorken und Barbie wurden die Roboter zu kleinen Kunstobjekten.

Christoph packte sein Wissen als Gleisverleger aus und erweckte seine Eisenbahn in unserem Projektraum zum Leben. Ausgestattet durch eine GoPro sollte diese die atemberauenden ersten Schritte unserer Roboterfreunde filmen.

Seine Leidenschaft für analoge Fotografie konnte Olaf ausleben. Er entwickelte einen Mechanismus zur Auslösung der Kamera durch die Roboter. 15 cm vor Parcoursende befand sich eine gespannte Schnur, welche durch die Zieleinfahrt der Roboter gespannt wurde und dadurch die Kamera auslöste.

Stefan, Alex und ich konnten uns in der Entwicklung eines Parcours sowie dessen Gestaltung austoben. Wir bauten eine Murmelbahn aus halbierten Multivitamindosen, Getränkekisten und viel Gaffa-Tape. Letzteres ist übrigens das beste Mittel, um Elemente miteinander zu verbinden – wenn man sie denn nicht wieder voneinander lösen soll ;)

Ziel war es, das Loslaufen der Murmeln durch die Fahrt der Roboter über eine Wippe auszulösen. Danach sollten möglichst viele Murmeln ihren Weg durch die Bahn nach unten finden und einen großen Ball auf einen Schalter fallen lassen, welcher eine Lichterkette anschaltete. Eingearbeitet in den Parcours lies diese das mehrwert-Logo in vollem Glanz erstrahlen und war im Hintergrund des analogen Fotos bei der Zieleinfahrt sichtbar. Was für eine Kettenreaktion.

In der Außenstelle Schifferstadt war unser Musiker Michael damit beschäftigt mittels eines Arduino funktionstüchtige eDrums zu bauen und Brot zu backen. Schade, dass du nicht vor Ort warst – deine eDrums in den Parcours einzubauen, wäre sicherlich ein weiteres tolles Highlight gewesen.

Der Kopf ist frei von Deadlines, Codebausteinen und Gestaltungsvorgaben.

Völlig vertieft in unsere Arbeit vergaßen wir die Zeit und kamen dadurch unserem Tagesziel immer näher. Nach 10 Stunden gemeinsamen Tüfftelns, rauchenden Köpfen und lautem Siegesschrei war es vollbracht: Nach mehreren fehlgeschlagenen Anläufen fuhren unsere Roboter durch den Parcours und lösten die gewünschte Kettenreaktion mit dem Foto beim Zieleinlauf aus. Cheeeeeeeese!

Glücklich und stolz zeigten wir unser Baby Andreas, welcher ebenso beeindruckt von dem gemeinsamen Projekt war.

Der Innovationstag: ein großer Mehrwert im Hause mehrwert!

Rückblickend kann ich nur sagen: Das hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, mit euch allen an unserer gemeinsamen Idee zu arbeiten. Und, ich kann solch einen Tag jedem Unternehmen empfehlen, da dies den Teamgeist stärkt, gelernte Denkmuster durchbricht und die Wertschätzung erhöht. Danke, Andreas, Heiko und Reiner :)

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